In Jasmin habe ich eine unglaublich wertvolle Unterstützerin gefunden, die mich in den ersten drei Monaten meiner Genesung begleitet hat. Mit Jasmin durfte ich einen Weg ebnen, für den ich dermaßen dankbar bin, dass ich womöglich nie die richtigen Worte dafür finden werde.  Vor meinen Coaching hätte ich mich selbst als eine Person bezeichnet, die von dieser Form der Hilfe nicht viel hält. Heute kann ich sagen, dass es mein Leben verändert hat und das auf Weisen, die ich mir vor ein paar Monaten nicht hätte erträumen lassen. In erster Linie hat mir Jasmin zugehört und mich verstanden. Eine Erfahrung, die mir bis dahin am meisten gefehlt hat, wie ich feststellen musste. Einen Tag vor oder nach meinem 30. Geburtstag (ich weiß das Datum leider nicht mehr genau) hatte ich mein Erstgespräch mit Jasmin. Allein schon während dieses Gesprächs habe ich erfahren dürfen, was Zuhören, Verstehen, Beistehen und Unterstützen bedeuten kann. Etwas, das mir die 30 Jahre zuvor viel zu oft gefehlt hat.  Nicht, dass ich sonst kein tolles Umfeld habe, aber kaum einer konnte meine ständigen Gedanken ums Essen, Sport treiben, Ausreden einfallen lassen, Körper kontrollieren etc. pp. nachvollziehen.  Jasmin hat mir gezeigt, wie ich lernen kann, auf mich zu hören, meinem Körper zu vertrauen und mit meinen Ängsten umzugehen.  Sie hat mir wirklich beigestanden, in einer Zeit, in der ich mich so unglaublich vielen beängstigenden Sachen gestellt habe. Verschiedene Strategien und Übungen haben mir geholfen, mich und meine Gedanken besser zu verstehen, überhaupt Gefühle wahrzunehmen und zuzulassen und wieder das Steuer selbst in die Hand zu nehmen.  Vermutlich hat jede Person ihre Mammutsthemen, die sie mit sich rumträgt und die immer wiederkehrend die Gedanken vereinnahmen. Dazu dann den Raum zu haben, diese jede Woche aufs Neue anzusprechen, gehört zu werden und Unterstützung zu widerfahren, wünsche ich jedem Menschen nur von Herzen. Danke Jasmin, du hast mir geholfen, ein so viel freieres Leben zu führen (und dabei stehe ich erst am Beginn meiner Reise…) – nicht nur allmählich frei von der Essstörung, sondern auch frei von dem „ständig anderen gefallen wollen“ und  dem „allen alles recht zu machen“. Danke danke danke. Deine Lena.

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